Interkommunaler Austausch mit Gemeindewerke Hünxe

Interkommunaler Austausch mit Gemeindewerke Hünxe

Ich habe mich zu einem interkommunalen Austausch mit dem Geschäftsführer der Gemeindewerke Hünxe GmbH Michael Häsel (gleichzeitig Kämmerer der Gemeinde Hünxe), getroffen.

Anlass des Treffens war der Austausch über Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeindewerke Wachtendonk GmbH. In Wachtendonk gibt es derzeit für die Versorgung viele Ansprechpartner:

  • Gas – Stadtwerke Kempen (für Gasgesellschaft Kerken/Wachtendonk)
  • Strom – Stadtwerke Krefeld (als Netzbetreiber)
  • Frischwasser – Gemeindewerke Wachtendonk GmbH
  • Abwasser – Gemeinde Wachtendonk

Eine Bündelung der Versorgungsthemen mit dem Ziel „Gas, Strom, Wasser, Wärme aus einer Hand“ wurde bei den Gemeindewerken Hünxe bereits vor einiger Zeit umgesetzt. Kundennähe und Regionalität ist hier in den Fokus gestellt worden, um kürzere Wege für die in Hünxe lebenden Menschen zu ermöglichen. Zur Erreichung dieses Zieles, hat sich die Gemeindewerke Hünxe GmbH zunächst einen strategischen Partner gesucht und mit der Gelsenwasser AG auch gefunden.

Das „Modell Gemeindewerke Hünxe“ kann ich mir auch sehr gut für Wachtendonk vorstellen. Mit einem starken Partner aus dem Energieversorgungsbereich die Bündelung der Versorgungsthemen anzugehen, um auch in Wachtendonk und Wankum Versorgung aus einer Hand bieten zu können, ist daher in meinem Wahlprogramm fest verankert. Nebenbei würde der „Starke Partner“ im Rahmen einer Beteiligung an den Gemeindewerken auch dringend benötigte Liquidität in die Gesellschaft einbringen. Mehr als die Hälfte der Frischwasserleitungen in Wachtendonk und Wankum sind Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre verlegt worden. In 2019 haben wir der Gesellschafterversammlung eine Sanierungsstrategie zur regelmäßigen Erneuerung vorgestellt, die zu hohen Investitionskosten führt, welche aus eigener Liquidität nicht gestemmt werden können. Das Risiko von Rohrbrüchen, einhergehend mit Kosten für Reparaturarbeiten und Wasserverlusten, soll so minimiert werden. Dies kommt dem Bürger über einen möglichst niedrigen Wasserpreis zu Gute.

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